Heilsam

Letze Woche, am 02.02., haben wir den Tag des gottgeweihten Lebens begangen. Das heisst alle, die ihr ganzes Leben Gott geweiht haben, wie zum Beispiel Ordensleute, feierten ihren Festtag. Irgendwie komisch! Es wird gefeiert, dass man alles zurückgelassen hat, um Jesus nachzufolgen ähnlich wie die Apostel es damals taten. Das hört sich sehr radikal an. Ist das ein Grund zum Feiern?

Am Sonntag im Evangelium haben wir gehört, dass Jesus mit seinen Jüngern in das Haus des Simon und Andreas ging und dort die Schwiegermutter des Apostels Petrus heilte. Petrus war auch einer, der die Fischernetze, also seine Arbeit, zurückließ, seine Familie und sogar seine Frau, und Jesus nachgefolgt ist.


Grund genug zu Feiern! Nicht nur für Ordensleute ist die Nachfolge Jesu ein Grund zu feiern, auch für alle, die Gott an die erste Stelle ihres Lebens stellen und ihr Leben nach Ihm ausrichten, sei es im Ordensleben oder in der Familie. Jesus nachzufolgen bedeutet nicht, dass alles vorher Gelebte keine Bedeutung mehr hat, vielmehr bedeutet es, dass Jesus in unser Leben hineinkommt und uns heilen möchte. Außerdem will er nicht nur uns heilen, sondern auch unsere Beziehungen und die Menschen, die wichtig sind in unserem Leben.


Was für eine frohe Botschaft! Es lohnt sich, Gott im Leben groß sein zu lassen.


Versuche doch mal in dieser Woche, Gott dein Herz zu öffnen und ihm all deine Beziehungen und Personen zu bringen, die Heilung, Schutz oder Segen brauchen.

Kristin OMI

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