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Wir Oblatinnen  sind...

Frauen, die begeistert von der Erfahrung der Liebe Gottes, die Botschaft Jesu zu allen Menschen bringen wollen, vor allem zu den Armen – Armut in all ihren Schattierungen: spirituell, sozial, materiell, ...

Seit Beginn unseres Bestehens leben wir die Gabe der Internationalität, die eine große Herausforderung für unsere Gemeinschaften und in der Mission ist.  Zurzeit sind wir 21 Schwestern aus verschiedenen Ländern Europas und Lateinamerikas.

 

Wir sind Oblatinnen. Das Wort Oblate kommt vom lateinischen offere, deutsch: hingeben, darbringen, opfern. Wer als Oblatin lebt, gibt sein Leben in Gottes Hand. Diese Hingabe wird deutlich im Ordensleben, das radikale Nachfolge Jesu ist. Wir versprechen deshalb nach den evangelischen Räten von Armut, Keuschheit und Gehorsam zu leben.

Wir sind Teil der Oblatenfamilie, zusammen mit den Oblaten, den Assoziierten, verschiedenen anderen Ordensgemeinschaften und allen, die sich den Oblaten verbunden fühlen. Mit ihnen teilen und leben wir das Charisma des Heiligen Eugen von Mazenod, welches unsere Art ist, das Reich Gottes in der Welt sichtbar zu machen.

Unsere Kongregation ist missionarisch; in unserer täglichen Arbeit und unseren Aktivitäten erfüllen wir den Auftrag, der uns anvertraut wurde. In besonderer Weise begleiten wir Familien, Kinder und Jugendliche und arbeiten mit den Seelsorgern der Kirche zusammen, wo immer wir sind.

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Unsere  Anfänge

Jede von uns spürte in sich den tiefen Wunsch die Oblatenspiritualität zu leben. Manche sagten sogar:“wenn ich ein Junge wäre, würde ich Oblate werden”.

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Alles begann im Jahr 1996. Wir waren damals eine Handvoll junger Frauen zwischen 18 und 21 und Teil der Jugendgruppen der Oblaten an verschiedenen Orten Spaniens. Jede spürte den Ruf Gottes, so zu leben wie die Oblatenmissionare. “Wenn ich ein Junge wäre, würde ich Oblate werden”, sagten wir uns, wussten aber jeweils nichts von den anderen. 1996 nahmen wir dann an einem überregionalen Jugendtreffen der Oblatenteil und stellten fest, dass wir mit dem Wunsch, als Oblatin zu leben, nicht alleine waren.

Durch regelmäßige Treffen unter uns jungen Frauen, gemeinsames Suchen nach dem Willen Gottes und nach einem Entscheidungsprozess, der von den Oblaten begleitet wurde, beschlossen wir dann, am 14.09.1997, unser Gemeinschaftsleben zu beginnen. 

Von Anfang an beschäftigten wir uns mit der Ordensregel (Satzungen und Regeln) der Oblaten. In ihr fanden wir genau das, was wir leben wollten. Daher veränderten wir sie nur wenig – wir ersetzten lediglich das Wort „Oblaten“ durch „Oblatinnen“. In dieser Anfangszeit wurden wir ebenso durch den Bischof von Madrid begleitet, der uns dann bereits im Jahr 2001 als Kongregation bischöflichen Rechts anerkannte. 

 

Gerade erst gegründet, verbreitete sich das Wissen über unsere Gemeinschaft sehr rasch unter den Oblaten auf der ganzen Welt und so kamen bald Jugendliche aus verschiedenen Ländernzu uns, die den gleichen Wunsch wie wir verspürten.

Mari Mar OMI

Wir  träumen ...

... von neuen Horizonten für unsere Mission - dort, wo die Kirche uns am meisten braucht.

...von Kommunitäten, die getragen sind von engem Zusammenhalt und guter Gemeinschaft, weil sie der Ort sind, wo unser missionarischer Eifer wächst und wir durch sie Gottes Liebe zu den Menschen bringen können.

... davon, dass Gott viele junge Frauen in unsere Gemeinschaft beruft, damit das Werk, dass er durch uns begonnen hat, auch in Zukunft wächst und wir Zeichen der Hoffnung für viele sein können.

Erinnerungen der ersten Mitschwestern:

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Irene OMI

"Bewegt von der Liebe unseres Erlösers Jesus Christus, zusammengerufen in einem Haus, vereint im Herzen, begannen wir unsere missionarischen Träume mit der Frische, Freude und Naivität von unseren 20 Lebensjahren..."
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